Klimawandel: Was ist Klimawandel & wie entsteht er? (2023)

Klimawandel: Definition, Ursachen, Folgen

Was heißt Klimawandel genau? Was sind die Ursachen? Welche Rolle spielt der Mensch? Welche Folgen hat er? Was können wir gegen die Fortschreitung des Klimawandels und gegen seine Folgen tun? Was genau macht CARE? Und reicht es, einfach von einem Wandel zu sprechen oder befinden wir uns inmitten einer Klimakrise?

  1. Klimawandel Definition
  2. Folgen des Klimawandels
  3. Ursachen des Klimawandels
  4. Klimaheldinnen

Was ist Klimawandel?

Klimawandel – Was bedeutet das?

Im Kern bezeichnet der Klimawandel die Abkühlung oder Erwärmung des Klimas auf der Erde über einen langen Zeitraum. Nicht zu verwechseln mit dem Wetter – das, was wir tagtäglich an kurzfristigen, aktuellen Veränderung der Temperatur wahrnehmen. Der Klimawandel ist kein neues Phänomen. Er beschreibt die langfristigen Veränderungen von Faktoren wie der Temperatur, des Niederschlages und der Meeresströmungen.Diese Veränderungen wurden in den letzten Jahrzehnten durch zahlreiche Studien und Beobachtungen weltweit nachgewiesen. Dabei sind die langfristigen Trends entscheidend, was bedeutet, dass es auch in einem langfristigen Erwärmungstrend immer wieder Ausreißer nach oben oder unten geben wird. „Wichtig ist: Fällt ein Jahr kälter aus als erwartet, stellt dies nicht die Existenz des Klimawandels infrage“, fasst es CARE-Klimaexperte Sven Harmeling zusammen.Die globale Erderwärmung ist ein Beispiel des Klimawandels. Und hier hat vor allem der Mensch seine Finger im Spiel, denn das Klima hat sich noch nie so schnell erwärmt, wie in der Zeit seit der industriellen Revolution.

Ursachen des Klimawandels

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Welche Ursachen hat der Klimawandel?

Das Klima ändert sich vor allem durch den Treibhauseffekt: Die Sonnenstrahlen, die auf die Erde treffen, werden von natürlichen Gasen und Wolken absorbiert und zu einem Teil auf den Planeten zurückgestrahlt. Sie halten ihn so warm. Ohne den natürlichen Treibhauseffekt wäre die Erde zugefroren und unser Leben wäre so nicht möglich.Der Wert von CO2, eines der wichtigsten Treibhausgase, hat sich über Jahrhunderte stabil gehalten – und damit auch das Klima auf der Erde.

Doch der Klimawandel, der eine Bedrohung für das Leben auf der Erde darstellt, ist vorwiegend menschengemacht: Durch die Industrialisierung und der damit einhergehenden Verbrennung fossiler Energien wie Braunkohle, Steinkohle und Erdöl, kommt es dazu, dass die doppelte Menge CO2 in die Atmosphäre gelangt, als es ohne Eingreifen des Menschen der Fall wäre.

(Video) Klimawandel einfach erklärt (explainity® Erklärvideo)

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„Die Wissenschaft weltweit ist sich über die Hauptursachen des Klimawandels einig. Auch wenn das Klima nicht immer 100-prozentig stabil ist, erleben wir in den letzten Jahrzehnten massive Veränderungen, die durch natürliche Prozesse, wie zum Beispiel die Schwankungen der Sonneneinstrahlung, absolut nicht erklärbar sind. Die Verbrennung von fossilen Energien wie Erdöl oder Kohle, aber auch zum Beispiel die Entwaldung weltweit durch uns Menschen, haben in den letzten Jahrzehnten in großem Maße Treibhausgase freigesetzt. Diese reichern sich in der Erdatmosphäre an und sorgen durch den Treibhauseffekt dazu, dass es immer wärmer wird.Im weltweiten Durchschnitt ist die Temperatur bereits um mehr als ein Grad gestiegen, in der Arktis zum Beispiel sogar deutlich stärker“, so Sven Harmeling.Heute ist der CO2-Wert um 45 Prozent höher als in den Jahrtausenden der Stabilität davor. Damit lässt sich jetzt die höchste CO2-Konzentration seit mindestens 15 Millionen Jahren messen. Die Konsequenz: Die Erdatmosphäre – die Gesamtheit an Gasen, die die Erde umhüllen – erwärmt sich immer weiter und damit auch die Erde – und das hat fatale Folgen.

Folgen des Klimawandels

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Welche Folgen hat der Klimawandel?

Durch Industrie, industrielle Landwirtschaft (wie etwa Massentierhaltung), Verkehr und die aktuellen Energiesektoren (wie etwa Kohlekraftwerke) werden immer mehr Gase, unter anderem Stickstoff, in die Atmosphäre geblasen. Diese Luftverschmutzung kann eine der schlimmsten der gesamten Menschheitsgeschichte werden. Doch das ist nicht die einzige Folge.Aufgrund des menschengemachten Klimawandels und der hohen Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre steigt die Oberflächentemperatur der Erde immer weiter, seit 1880 bis jetzt schon um 1,1 Grad. Das hat zur Folge, dass nicht nur das Land auf der Erde sich erwärmt, sondern auch die Meere.Durch mehr Verdunstung von Wasser werden wiederum mehr Treibhausgase freigesetzt. Extreme Wetterlagen nehmen zu, es kommt in vielen Teilen der Erde zu lange anhaltenden Dürreperioden oder Überschwemmungen, die ganze Ernten und damit die Lebensgrundlage von Millionen von Menschen zerstören.Durch mangelnde Nahrung aufgrund von Wetterextremen gelangenviele Tierarten an den Rand des Aussterbens.

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Der Anstieg des Meeresspiegels hat außerdem zur Folge, dass bereits ganze Inseln völlig verschluckt und Lebensräume für Mensch und Tier unbewohnbar gemacht wurden.Das schlimmste ist, dass neue wissenschaftliche Studien eher auf eine Verschärfung und Beschleunigung des Klimawandels hindeuten. Insbesondere ärmere Menschen sind von den Folgen des Klimawandels betroffen, die vor allem besonders wenig Mittel haben, von der ausbleibenden Landwirtschaft betroffen sind und auch politisch nicht ausreichend beachtet werden.Die anhaltende Erhitzung der Erde taut zudem das „ewige Eis“ in Arktis und Antarktis: Permafrostböden bedecken ein Viertel der gesamten nördlichen Hemisphäre und haben Unmengen an Treibhausgasen gespeichert. Wenn diese sich freisetzen, erhitzt sich die Atmosphäre weiter und der Meeresspiegel steigt – es kommt zu einem nicht aufzuhaltenden Kreislauf und die Klimakrise, wie sie jetzt schon besteht, wird sich unaufhörlich verschlimmern.Der Klimawandel kann in den nächsten Jahrzehnten zu einer existenziellen Bedrohung nicht nur einiger Regionen auf der Welt, sondern des gesamten Lebens auf der Erde werden – wenn der Mensch nicht sofort handelt.

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Vorhandene Ressourcen schützen

In vielen Weltregionen sind die Folgen der Klimakrise längst bittere Realität: Knapper werdende Wasserressourcen, eine schnellere Verkarstung der Böden, aber vor allem unkalkulierbare Wetterzyklen mit Dürren und Überschwemmungen erschweren Kleinbauern in Afrika, und Asienden Kampf um das Überleben. Konflikte um Wasser, Land und Holz nehmen zu.Deshalb setzt CARE alles daran, noch vorhandene Ressourcen zu schützen. Neben gezielter Aufforstung und der Einführung alternativer Anbaumethoden werden regenerative Technologien zur Energie- und Wassergewinnung dabei immer wichtiger. In vielen Projekten arbeitet CARE bereits erfolgreich mit Biogasanlagen, solar betriebenen Kochern, Pumpen und wiederbelebten traditionellen Bewässerungstechniken, wie dem Terrassenfeldbau, der Kanal-, Schmelzwasser- oder Tröpfchenbewässerung.

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Widerstandsfähigkeit bilden

In vielen ärmeren Ländern setzt CARE Projekte um, die Menschen Unterstützung bieten, sich selbst gegen die Folgen des Klimawandels zu stärken und widerstandsfähiger zu machen. Unter anderem lehren wir Bauern im Umgang mit besonders dürreresistentem Saatgut. Insgesamt stehen vor allem Frauen und Mädchen im Fokus von CARE, da sie häufig besonders betroffen sind.Darüber hinaus engagiert sich CARE auch politischund durch Bildungsarbeitzum Beispiel auch in Deutschland, damit hier die Emissionen schneller sinken und auch eine ausreichende Unterstützung für besonders arme Länder bereitgestellt wird.

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Uganda: Die Klimakrise trifft die Ärmsten dieser Erde

(Video) Für Kinder erklärt: Klimawandel – Ursachen und Folgen weltweit (Animationsfilm)

Wandel oder Krise?

Warum es "Klimakrise" statt "Klimawandel" heißen sollte

Das Wort Klimawandel ist ein Begriff, der nur neutral beschreibt, dass sich das Klima weltweit ändert. Dennoch ist der Wandel, wie wir ihn mittlerweile wahrnehmen, nur durch menschlichen Einfluss erklärbar.Die drastischen Folgen dieses menschengemachten Klimawandels wirken sich auf Mensch und Natur gravierend aus und der Begriff verharmlost das Tempo der fortschreitenden extremen Einwirkungen auf das Leben auf der Erde. Deswegen sprechen wir bei CARE immer häufiger von einer „Klimakrise“ statt eines „Klimawandels“.

Wir brauchen "All days for Future"!

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CARE-Klimaexperte Sven Harmeling fordert „All days for future“:

„Nach Naturkatastrophen, wie jüngst Wirbelsturm Idai, reagieren die Vereinten Nationen und Hilfsorganisationen wie CARE sofort und stellen etwa Trinkwasser, Nahrungsmittel und Notunterkünfte bereit. Doch das ist aktuell nur ein Pflaster auf einer stark blutenden Wunde: Es wird nicht genügen, um den Klimawandel aufzuhalten.Wir sind die erste Generation, die die Auswirkungen des Klimawandels spürt – und die letzte, die etwas dagegen unternehmen kann. Zyklon Idai ist nur eine weitere düstere Erinnerung daran, dass wir dringend aktiv werden müssen, global und in Deutschland, um den Klimawandel jetzt schnell und wirkungsvoll zu begrenzen – mit schnellem Klimaschutz und umfangreicher Klimavorsorge. Wir brauchen 'All days for future'!“

Unsere Klimaheldinnen

Quang Thi Kien ist präziser als jede Wetter-App: Sie sagt nicht nur Unwetter und Hitzewellen vorher, sondern empfiehlt Bauern auch Saatgut und Pflanzenschutzmittel. Kiens Ziel ist es, ihre Gemeinde besser auf extreme Wetterverhältnisse vorzubereiten. Denn sie weiß, wie es ist, Hunger zu leiden.Die Vietnamesin ist eine von zwölf „Klimaheldinnen“, die für die gleichnamige Ausstellung ausgewählt wurden. Von Fidschi bis Peruschaffen sie mit ihrem Einsatz positive Veränderungen und ermöglichen ihren Gemeinden die Anpassung an die Folgen des Klimawandels.

In Kooperation mit der Fotoagentur laif zeigte CARE die Wanderausstellung in verschiedenen deutschen Städten und Schulen. Premiere feierten die „Klimaheldinnen“ am 12. November 2018 in Bonn vor der Verleihung des CARE-Millenniumspreises an Christiana Figueres, ehemalige Generalsekretärin der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen und eine der Protagonistinnen der Ausstellung. Alles zur Klimaheldinnen-Fotoaustellung erfahren Sie auch in unserer Broschüre.

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Lesen Sie hier die Geschichten der Klimaheldinnen.

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Klimaheldin gegen Braunkohleabbau

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Vietnam: Klimaprojekt gegen Hunger

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(Video) Klimawandel - Was die Wissenschaft wirklich weiß (...und was nicht) | 1/2 | WDR Doku

Beispiel el Niño: Dürre und Hunger

(Video) Was ist eigentlich ein Treibhauseffekt, Klimawandel oder eine Erderwärmung?
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Immer wieder sorgt das Wetterphänomen El Niño rund um den Globus für extreme Wetterereignisse. Am Horn und im Süden Afrikas, auf den pazifischen Inseln sowie in weiten Teilen Südostasiens und Zentralamerikas führte es zuletzt zu extremer Dürre. Andernorts litten und leiden die Menschen unter Stürmen und Überschwemmungen. Die Trockenheit in Äthiopiengilt als eine der schlimmsten seit drei Jahrzehnten. Die Ernte des Landes ist vollständig ausgefallen. In pazifischen Staaten wie Papua Neuguinea, Vanuato und Timor-Leste sind fast fünf Millionen Menschen von Hunger bedroht.CARE konzentriert sich in den betroffenen Ländern auf die Verteilung von Lebensmitteln, Wasser (WASH) und anderen Hilfsgütern.

CARE-Hilfe in Ländern Afrikas

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(Video) Klimawandel Ursachen - einfach erklärt

FAQs

Was ist die Ursache für den Klimawandel? ›

Der Treibhauseffekt entsteht durch verschiedene Gase in der Erdatmosphäre. Vorwiegend durch Wasserdampf (H2O) und eine Reihe von Spurengasen. Sie halten die Wärmestrahlung auf der Erde – daher sind ihre Konzentration und ihre Wechselwirkungen von großer Bedeutung für unser Klima.

Was ist der Klimawandel für Kinder erklärt? ›

Wichtiges Wissen für kleine Klimaschützer

Klimawandel bedeutet, dass sich die Erde erwärmt. Es ist in den letzten 100 Jahren um circa 1 Grad Celsius wärmer geworden. Durch diese Erwärmung schmelzen die Gletscher und das Eis an Nord- und Südpol.

Was ist am meisten für den Klimawandel verantwortlich? ›

Hauptverursacher des Klimawandels sind die Menschen, vor allem in den Industriestaaten. Fabriken, Autos, Flugzeuge, die Beleuchtung der Häuser und Städte – all das braucht Energie in Form von Strom, Gas oder Benzin.

Was ist der Klimaschutz einfach erklärt? ›

Klimaschutz ist im Wesentlichen ein Bestandteil von Umweltschutz. Jedoch wird beim Klimaschutz ein spezielles Augenmerk auf die Emissionen in die Erdatmosphäre gelegt. Klima schützen bedeutet, möglichst wenig schädigende Substanzen in die Atmosphäre freizusetzen ( z.B. CO2 , Methan, Lachgas).

Was ist das Schlimmste für den Klimawandel? ›

Durch menschliche Tätigkeiten entstehendes CO2 trägt am stärksten zur Erderwärmung bei. Bis 2020 war die CO2-Konzentration in der Atmosphäre auf einen Wert von 48 % über dem vorindustriellen Niveau (vor 1750) gestiegen. Andere Treibhausgase werden durch menschliche Tätigkeiten in geringeren Mengen emittiert.

Was hat Einfluss auf das Klima? ›

Die wesentlichen natürlichen Klimafaktoren sind geographische Breite, topographische Höhe und Exposition, Entfernung vom Meer und anderen größeren Wasserflächen, Bodenart und Bodenbedeckung. Hinzu kommen anthropogene Faktoren wie Bebauung und Abwärme.

Was kann man tun gegen den Klimawandel? ›

Verkehr
  1. Auf unnötige Fahrten mit dem Auto verzichten.
  2. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren spart Geld und Nerven.
  3. Kurze Wegstrecken zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Elektrofahrrad zurücklegen – das steigert das körperliche und geistige Wohlbefinden und ist das "billigste Fitnesscenter" auf den Alltagswegen.
Oct 7, 2022

Was kann ich tun um CO2 zu sparen? ›

16 einfache Tipps zum CO2-Sparen:
  1. Steigen Sie so oft wie möglich vom Auto auf das Rad oder die öffentlichen Verkehrsmittel um.
  2. Vermeiden Sie Reisen mit dem Flugzeug oder reduzieren Sie sie. ...
  3. Etwas weniger heizen hilft: Schon bei einer um 1°C gesenkten Zimmertemperatur können Sie viel CO2 im Jahr einsparen.

Welche Klimaziele gibt es? ›

Europa soll bis 2050 klimaneutral werden und bis 2030 mindestens 55 Prozent der Treibhausgase im Vergleich zu 1990 einsparen. Das EU -Klimagesetz legt diese Ziele erstmals gesetzlich fest. Dazu hat die EU -Kommission im Sommer 2020 Vorschläge für mehr als zwölf Gesetzesnovellen vorgestellt.

Was ist das umweltfreundlichste Land der Welt? ›

Dänemark ist im Jahr 2022 das umweltfreundlichste Land der Welt nach dem Environmental Performance Index (EPI) 2022.

Welches ist das klimafreundlichste Land? ›

Die Klimaschutzorganisationen Germanwatch und Climate Action Network haben ihren diesjährigen Klimaschutz-Index veröffentlicht. Das Ergebnis: Dänemark steht an der Spitze der klimafreundlichsten Staaten weltweit, Deutschland rutscht im Ranking hingegen drei Plätze nach unten.

Was belastet das Klima am meisten? ›

Bei allen Schritten wird Energie benötigt. Darum führt die Herstellung von Lebensmitteln dazu, dass viele Treibhausgase ausgestoßen werden. Den größten Anteil hat mit etwa 45 Prozent die Landwirtschaft. Dort werden neben Kohlendioxid (CO2) auch andere Treibhausgase emittiert, vor allem Methan (CH4) und Lachgas (N2O).

Wie entsteht Klima einfach erklärt? ›

Klima ist also ein statistisch ermittelter Zustand der Erdatmosphäre. Wetter und Klima hängen stark von der Sonneneinstrahlung ab. Die Erdoberfläche wird ungleichmäßig erwärmt. Entsprechend werden die Luftmassen in Bewegung gesetzt.

Wie wohnt man klimafreundlich? ›

Zum klimafreundlichen Lebensstil gehört, dass du Transportmittel wählst, die wenig Energie benötigen. Auch umweltverträglich erzeugte Energie wäre natürlich gut – zum Beispiel Strom aus erneuerbaren Energien. Am klimafreundlichsten ist es, Fahrrad zu fahren oder zu Fuß zu gehen, denn dabei produzierst du keinerlei CO2!

Wie kann man umweltfreundlich werden? ›

Wie kann ich nachhaltiger leben?
  1. Gemüse und Obst selber anbauen.
  2. Weniger Müll produzieren.
  3. Keine Papp-Kaffeebecher verwenden.
  4. Stofftüte oder Rucksack zum Supermarkt mitnehmen.
  5. Auf Strohhalme verzichten.
  6. Upcyceln.
  7. Weniger rauchen.
  8. Einfach mal anfangen.

Was verbessert das Klima? ›

Wer etwas zum Klimaschutz beitragen möchte, muss daher vor allem darauf achten, Energie einzusparen und den Einsatz erneuerbarer Energien unterstützen. Aber auch an anderen Stellen ist Handeln gefragt, beispielsweise hoher Fleischkonsum beeinträchtigt das Klima ebenfalls negativ.

Wer ist der größte Klimasünder der Welt? ›

Die USA bleiben nach Ansicht der Experten der größte Klimasünder weltweit. Sie waren im Ranking das einzige Land, das unter 20 Punkten blieb (19,75). Zwar lagen sie im Index bei den Emissionen deutlich vor Korea.

Wie sieht das Klima 2050 aus? ›

Um 2050 müssen wir damit rechnen, dass die Sommermonate deutlich heißer und trockener sind. Etwa für den Oberrheingraben bei Karlsruhe lasse sich schon heute projizieren, dass sich dort bis zur Mitte des Jahrhunderts die Zahl der heißen Tage im Vergleich zum Zeitraum von 1970 bis 2000 etwa verdoppeln werde.

Was sind die 6 Klimafaktoren? ›

Niederschlag, Temperatur, Luftdruck, Luftfeuchtigkeit, Wind und Bewölkung.

Was genau ist das Klima? ›

⁠Klima⁠ ist der mittlere Zustand der ⁠Atmosphäre⁠ an einem bestimmten Ort oder in einem bestimmten Gebiet über einen längeren Zeitraum.

Was ist am Klimaschädlichsten? ›

Kohle ist laut BUND die klimaschädlichste Art der Stromerzeugung. Sie sei beispielsweise doppelt so schlimm wie moderne Gaskraftwerke. Trotzdem werden die Anlagen voraussichtlich bis mindestens 2038 in Betrieb bleiben.

Was macht am meisten CO2? ›

Die meisten CO2-Emissionen kommen nach wie vor aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe. Zu kleineren Teilen sind auch Industrieprozesse, wie die Herstellung von Zement und anderer Baustoffe, dafür verantwortlich. Auch die Landwirtschaft hat großen Anteil an der Freisetzung klimaschädlicher Gase.

Was verbraucht am meisten CO2 im Alltag? ›

Heizung und Strom machen zusammen fast die Hälfte des CO2-Ausstoßes im Alltag aus. Wer auf T-Shirt-taugliche 23 Grad verzichtet und 20 Grad im Wohnbereich nicht überschreitet, kann den Verbrauch der Heizung erheblich senken.

Wo entsteht CO2 im Alltag? ›

CO2 entsteht bei der Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Materialien, darunter zum Beispiel Holz, Kohle, Diesel oder Gas. Im Rahmen dieser Verbrennungsprozesse kommt es zu einem Ausstoß von hohen Mengen an CO2, das sich in der Erdatomsphäre in stetig wachsender Konzentration anreichert.

Wer stößt am meisten CO2 aus? ›

Rangliste der weltweiten CO2-Emittenten
RankingCO2-Emissionen in Mio. tglobaler Anteil in %
1. China11.25629,7
2. USA5.27513,9
3. Indien2.6226,9
4. Russland1.7484,6
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Was müssen wir tun damit wir klimaneutral sind? ›

Um Netto-Null-Emissionen zu erreichen, müssen alle Treibhausgasemissionen weltweit durch Kohlenstoffbindung ausgeglichen werden. Als Kohlenstoffsenke wird ein System bezeichnet, das mehr Kohlenstoff aufnimmt als es abgibt. Die wichtigsten natürlichen Kohlenstoffsenken sind Böden, Wälder und Ozeane.

Welche Produkte sind klimafreundlich? ›

Gemüse: Besonders nachhaltig und klimafreundlich ernährt man sich mit Karotten, Kohl, Rote Bete, frische Pilze (regional) und andere heimische und saisonale Gemüsesorten. (Bevorzugen Sie Bio-Produkte, sie schneiden beim Thema Nachhaltigkeit oftmals besser ab als konventionell produzierte Lebensmittel.

Was macht Deutschland gegen den Klimawandel? ›

Mit dem geänderten Klimaschutzgesetz werden die Zielvorgaben für weniger CO2 -Emissionen angehoben. Das Minderungsziel für 2030 steigt um 10 Prozentpunkte auf mindestens 65 Prozent. Das heißt, Deutschland soll bis zum Ende des Jahrzehnts seinen Treibhausgas-Ausstoß um 65 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 verringern.

Welches Land ist das grünste? ›

Auf Platz eins steht Dänemark, gefolgt von Luxemburg und der Schweiz. Deutschland belegt den zehnten Platz von insgesamt 180 Ländern weltweit.

Welche Länder sind nicht umweltfreundlich? ›

Indien ist laut des Environmental Performance Index (EPI) im Jahr 2022 das umweltschädlichste Land der Welt. Die größte Demokratie der Welt erzielte im Environmental Performance Index (EPI) 2022 einen Indexwert von rund 18,6 Punkten und belegte damit den letzten Platz von 180 untersuchten Staaten weltweit.

Welches Land ist nicht nachhaltig? ›

Am wenigsten nachhaltig wirtschaften die USA, Griechenland, Chile, Ungarn, die Türkei und Schlusslicht Mexiko.

Welches Land hat das schlechteste Klima? ›

Platz 10: Südkorea mit 489 Millionen Tonnen. Eine andere Rangfolge ergibt sich, wenn man berechnet, wie viel Kohlendioxid ein Land pro Einwohner ausstößt. Hier kommt Katar auf Platz 1 mit einem Ausstoß von 45 Tonnen CO 2 pro Kopf. Platz 2: Kuwait mit 26 Tonnen.

Wo steht Deutschland im Klimaschutz? ›

Das beste Land in Sachen Klimaschutz ist demnach Dänemark auf Platz vier, gefolgt von Schweden und Chile. Deutschland befindet sich auf Platz 16 - und ist um drei Plätze gefallen. Der Grund: die immer noch starken Verkehrsemissionen.

Welches Land macht die größte Umweltverschmutzung? ›

Den höchsten CO2 -Ausstoß je Einwohnerin bzw. Einwohner verzeichnete von allen G20-Staaten Saudi-Arabien mit 16,6 Tonnen. Es folgten Kanada mit 14,9 Tonnen, Australien mit 14,3 Tonnen und die Vereinigten Staaten mit 14,2 Tonnen. China rangierte mit rund 8,7 Tonnen vor der EU (6,3 Tonnen).

Was ist umweltfreundlicher Fliegen oder Autofahren? ›

Die größten Klimasünder unter den Fortbewegungsmitteln sind Flugzeuge. Beim Reisen mit dem Flugzeug, produzieren wir 380 g CO2 pro km. Damit erzeugt eine Flugzeugreise 153 Prozent mehr CO2-Emissionen als eine PKW-Reise und 950 beziehungsweise 1900 Prozent mehr CO2 als eine Reise mit der Bahn oder dem Bus.

Was ist nicht gut für das Klima? ›

Der größte Brocken in der schlechten Umweltbilanz des Menschen ist der Tierhaltung geschuldet. Denn die Tierhaltung und der Transport des Fleischs tragen zum Klimawandel bei. Je weniger Fleisch und andere tierische Produkte verzehrt werden, umso besser für die Natur.

Was schadet Klima? ›

Zu den Hauptverursachern von Treibhausgas-Emissionen gehören unter anderem die Energiewirtschaft, der Verkehr, das verarbeitende Gewerbe und die Landwirtschaft.

Videos

1. Der Klimawandel - Ursachen, Folgen und Reaktionen - Klimawandel einfach erklärt!
(EinfachSchule)
2. WissensWerte: Klimawandel
(WissensWerte Erklärfilme)
3. Warum der Golfstrom für das Klima so wichtig ist
(Süddeutsche Zeitung)
4. Klimawandel kurz erklärt
(NaturUndMensch)
5. Wetter, Klima und der menschliche Einfluss | DieMaus | WDR
(Die Maus)
6. Klimawandel - ein Glaubenskrieg? | ZDF - Das philosophische Quartett (mit Frank Schätzing)
(Grenzen des Wissens)
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Author: Dan Stracke

Last Updated: 01/31/2023

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Name: Dan Stracke

Birthday: 1992-08-25

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Job: Investor Government Associate

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Introduction: My name is Dan Stracke, I am a homely, gleaming, glamorous, inquisitive, homely, gorgeous, light person who loves writing and wants to share my knowledge and understanding with you.